Herkunft und Anbau


„Der Urkaffee“ stammt aus Äthiopien, dem Land am Horn von Afrika, das auch als „Wiege der Menschheit“ bekannt ist. Dort ist, wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge, auch die Urheimat der Kaffeepflanze auszumachen. Denn sämtliche Kaffeesträucher dieser Erde stammen genetisch von den äthiopischen Kaffeepflanzen ab.

Diese wachsen in ihrer Heimat aber nicht auf kultivierten Plantagen, sondern wild und unberührt im Regenwald. Der befindet sich großteils in der Region Jimma im südwestlichen Teil des Landes. Dort, auf sanften Hügeln zwischen 1.300 und 2.100 Höhenmetern, findet der Kaffeestrauch ideale Wachstumsbedingungen. Ganzjährig frostfrei, auf leicht sauren Böden, und mit optimalen Regenmengen versorgt, wächst die Kaffeestaude als Unterwuchs im Regenwald mehrere Meter hoch heran.

Die auf diesem fruchtbaren Flecken Erde wild wachsende Bohne „Coffea arabica“ ist die edelste und zugleich seltenste Kaffeesorte der Erde. Denn ihr natürlicher Lebensraum ist derzeit nur noch auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratkilometern gegeben. Ursache dafür sind permanente Abholzungen in jenem Regenwald-Gebiet, das für den wilden Kaffeestrauch Lebensgrundlage ist (Siehe:Öko-Siegel). Deshalb ist die wild wachsende „Coffea arabica“ für Biologen und Kaffeekenner von unschätzbarem Wert. Und umso kostbarer ist der Genuß jeder einzelnen Tasse „Urkaffee“.