Damit einher geht auch die bewusste
Erhaltung der Bewaldung im äthiopischen Hochland. Diese ist
nämlich in ihren Bestand gefährdet. Über die Jahrzehnte
ist der Wald derart massiv abgeholzt worden, dass heute nur noch
rund 3% des ursprünglich vorhandenen Gebietes als Lebensraum
für die Kaffeesträucher
geblieben sind. Die Ursache dafür ist zum einen die Tatsache,
dass Brennholz für die Bevölkerung meistens die einzige
Energiequelle ist. Zum anderen hat in Äthiopien die klassische
Landwirtschaft mit Ackerbau und Viehzucht einen höheren Stellenwert.
Und dafür braucht es freie Flächen, die über die
Jahre mittels Brandrodung großzügig geschaffen worden
sind. Zudem ist der Kaffee-Weltmarkt von Billig-Sorten zu Niedrigstpreisen
derart überschwemmt, dass ein äthiopischer Kleinbauer
keinen Anreiz zum Kaffeeanbau erkennen kann.
Mit dem Direktvertrieb von Kaffee
ist es vielen Äthiopischen
Kleinbauern nunmehr möglich,
umweltschonend und zugleich die Bewaldung bewahrend, zu koexistieren.
„Der
Urkaffee“ unterstützt somit nachhaltige
Entwicklungszusammenarbeit.